Die Geschichte des Weinbaus in Weilheim

Der Weinbau hat an der Limburg eine lange Tradition. Schon um 1100 gab es Weinberge. Früher hatten sie jedoch eine wesentlich größere Ausdehnung. Vor dem Dreißigjährigen Krieg, zu Beginn des 17. Jahrhunderts, hatte Weilheim noch ca. 90 Hektar Weinbaufläche. Die ganze Limburg war bis an den Fuß mit Reben bestockt, ebenso der Egelsberg, der Reutenberg und sogar der Stadtgraben Weilheims. Damals besaß die Stadt noch eine eigene große Kelter, in der die Trauben verarbeitet wurden.
Die klimatischen Bedingungen in der Region des Albvorlandes waren zu dieser Zeit für den Weinbau nicht ideal, der wirtschaftliche Nutzen war zu gering. Ab dem 18. Jahrhundert gewann deshalb der Obstbau an Bedeutung. Die Reben wurden nach und nach durch Obstbäume ersetzt.
1878 waren es über 530 Weinbergbesitzer, 1956 noch knapp über 100 Besitzer, und heute halten 23 aktive Weingärtner an der Jahrhunderte alten Tradition fest und bewirtschaften etwa 3 Hektar Rebfläche auf den warmen vulkanischen Böden an der Limburg, dem Egelsberg und in Hepsisau.

 

Aus dem Jahr 2018/2019 gibt es einen Bericht unseres Mitgliedes Marianne Gölz zur Geschichte des Weinbaus in Weilheim. Dieser enthält zum Großteil historische Daten aus dem familiären Bereich, jedoch auch viel Allgemeines zum Weinanbau in Weilheim.

 

Impressum | Datenschutz | WGI